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Altersvorsorge
Pflegeversicherung

Pflegeversicherung - ist da, wenn es darauf ankommt!
Fragt man einmal Menschen, was sie sich für ihr Alter wünschen, so lautet eine der ersten Antworten: Gesundheit. Niemand möchte im Alter zum Pflegefall werden. Man möchte leben und weiter leben, und irgendwann - da es nun einmal sein muss - sterben, ohne zuvor einer Pflege zu bedürfen. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert. Möglicherweise erfüllt sich Ihr Wunsch, möglicherweise aber auch nicht. Und wenn es dann zu einer Situation kommt, in der Pflege vonnöten ist, dann soll es eine möglichst gute sein, die einem weiterhin ein Leben ermöglicht, bei dem man respektvoll behandelt wird und das Beste aus einer schwierigen Situation machen kann: die Pflegeversicherung ist ein Schritt dazu, eine private Pflegezusatzversicherung kann diese Ziele zusätzlich unterstützen.

Wie auch die private Rentenversicherung, ist die private Pflegezusatzversicherung oftmals eine zusätzliche Absicherung, die neben anderer Absicherung greift. Schließlich gibt es ja bereits die verpflichtende Pflegeversicherung in Deutschland; diese Pflegeversicherung existiert sowohl als Zusatz bei der Gesetzlichen wie bei der Privaten Krankenversicherung in Deutschland. Die Pflegeversicherung gewährt finanzielle Hilfe bei den Kosten im Falle von Pflegebedürftigkeit, die einen gewissen Grad überschreit. Die Pflegebedürftigkeit wird bei der Pflegeversicherung in drei verschiedene Pflegestufen eingeteilt. Pflegestufe EINS bei der Pflegeversicherung ist dann gegeben, wenn ein Versicherter einer Pflege von mindestens eineinhalb Stunden pro Tag bedarf. Pflegestufe ZWEI bei der Pflegeversicherung greift dann, wenn die Pflege pro Tag mindestens drei Stunden dauert. Ist eine Pflege erforderlich, die mindestens fünf Stunden pro Tag dauert, so befindet sich der Versicherte in Pflegestufe DREI. Je höher die Pflegestufe ist, desto mehr zahlt die Pflegeversicherung für die Kosten der Pflege. Neben diesen drei Pflegestufen gibt es bei der Pflegeversicherung noch die so genannte Pflegestufe 0: Sie greift dann, wenn Menschen beispielsweise aufgrund einer Demenzerkrankung erhebliche Einschränkungen der Alltagskompetenz vorweisen und sie greift auch dann, wenn die Voraussetzungen für die anderen Pflegestufen nicht gegeben sind.

Schauen wir uns beim Pflegeversicherungsvergleich einmal die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung an; unterschieden wird zwischen Pflegegeld, das von der Pflegeversicherung bei privater Pflege durch Angehörige vergeben wird und den höheren Pflegesätzen, falls ein Pflegedienst zum Einsatz kommt oder aber stationäre Pflege vonnöten ist. Hier aber beginnt das Problem. Für eine stationäre Pflege wird 2008 bei Pflegestufe DREI ein Pflegegeld von 1.470€ im Monat gezahlt; bis 2012 wird dieses Pflegegeld bei der Pflegeversicherung auf 1.550€ angehoben. Sind so intensive Pflegemaßnahmen erforderlich, dass der bei Pflegestufe DREI festgesetzte Mindest-Pflegeaufwand weit überschritten wird, so greift eine Härtefallregelung und gewährt 2088 etwa ein Pflegegeld von 1,750€. Für den Aufenthalt in einem Pflegeheim allerdings reicht auch dieser Betrag meist nicht aus.

Deshalb kann man sich eine zusätzliche Pflegeversicherung suchen und dafür einen Pflegeversicherungsvergleich im Internet ansteuern. Diese Zusatz - Pflegeversicherung nennt sich passend Pflegezusatzversicherung. Auf den diversen Pflegeversicherung Vergleich - Seiten kann man sich für verschiedene Varianten entscheiden: Passende Zusatzversicherungen bei der Pflegeversicherung sind beispielsweise die Pflegerentenversicherung (eine Variante der Lebensversicherung), die Pflegekosten- und die Pflegetagegeldversicherung. Schauen Sie sich die einzelnen Varianten doch einmal bei Ihrem Pflegeversicherungsvergleich an.